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(TSG 1862 Weinheim Longhorns) |
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Cheerleader kämpfen am Wochenende um Titel und Qualifikation
Einen ganzen Tag gibt es Musik, gute Show und spannenden Sport in Freiburg. Die Cheerleader sind los! Und wie immer in den letzten Jahren richten sich vor allem im Mixed, der so genannten „Senior Coed“-Kategorie, alle Augen auf die Cheerleader der Weinheim Longhorns. Der zweimalige Deutsche Meister (1998,2003) setzte bei den vergangenen Landesmeisterschaften regelmäßig das sportliche Highlight der Veranstaltung. Mit einem, auf vielen Positionen verjüngten Team möchte die Mannschaft um Coach Christiane Langer auch in diesem Jahr wieder die meisten Punkte. Die Punkte sind dabei besonders wichtig. Denn nur die Punktbesten aus Deutschland qualifizieren sich für die deutsche Meisterschaft in Riesa im März 2006. Dennoch schielen die Longhorns mit einem Auge auch auf den Pokal, wohl wissend, dass im Cheerleading während einer Darbietung viel passieren kann und die Konkurrenz langsam aber sicher aufholt. „Es wird nicht leicht, aber wir sind optimistisch,“ so Christian Langer.
Aber nicht nur in der Königsklasse des Cheerleading schickt die TSG „heiße Eisen“ ins Rennen. In der Kategorie Partner-Stunt vertreten Mirjam Gabele und Yves Rochon die navyblauen Farben der Weinheim Longhorns. Die beiden Routiniers wollen sich in diesem Jahr steigern und hoffen auf eine gute Punktzahl. Die Jugend schickt ebenfalls zwei Mannschaften auf die Meisterschaft. Zum einen starten im Cheer-Juniors die Lucky Stars, der Jugendsquad der Weinheim Longhorns, zum anderen schicken die TSG Weinheim Longhorns 2005 auch erstmals eine Jugend-Stuntgroup ins Rennen. Von sportlichen Vorgaben wollen die Jugendtrainer der Longhorns, Rebecca Gruschka, Daniela Exler und Susi Brandt nichts wissen. „Wir hoffen, dass unsere Teams konzentriert am Wettkampftag das Programm abrufen können,“ so die Trainerinnen, „über Platzierungen denken wir dann im Anschluss nach.“
In Weinheim ist man also positiv optimistisch, der reichhaltigen Sammlung an Titeln und guten Platzierungen auch 2005 wieder Etwas folgen zu lassen. Dennoch vermeiden es die Longhorns, sich die Favoritenrollen aufzwängen zu lassen. „Im Cheerleading kann innerhalb von Sekunden alles vorbei sein,“ so Christiane Langer, „Ein Programm ist nur 3 Minuten lang und ein Fehler, eine Unkonzentriertheit und alles ist aus. Deshalb entscheidet im Cheerleading natürlich auch Routine und Tagesform. Für unsere Teams wird es in diesem Jahr schwer, auch weil alle von uns immer gleich den Titel erwarten. Aber die Meisterschaft ist lang in diesem Jahr und wir hoffen, dass wir unsere Möglichkeiten ausnutzen und sich das viele Training gelohnt hat.“ Bis zu 5-mal die Woche trainieren die Cheerleader der Longhorns im Vorfeld von Meisterschaften. Und neben Akrobatik und Tanz, zählen im Cheerleading auch noch Ausstrahlung und Synchronität. Aber für die Weinheim Longhorns ist es ja nicht die erste Meisterschaft und erst recht nicht der erste Titel.
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Autor: olho
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Artikel
vom 01.12.2005, 15:05 Uhr
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