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(SG Mannheim Basketball) |
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Sehenswerter Basketball im letzten Saisonspiel der SG
Im letzten Saisonspiel der Regionalliga verkaufte sich die Mannschaft von Peter Eberhardt gut und verlangte dem Aufstiegsaspiranten aus Stuttgart alles ab. Aus diesem Grund fiel das Fazit von Eberhardt auch positiv aus: "Wir haben heute noch mal gezeigt, dass wir Basketball spielen können und auch mit den Großen der Liga mithalten können. Leider haben uns einige turnovers zu einer ungünstigen Zeit den möglichen Sieg gekostet. Stuttgart war sicher die einen Tick bessere Mannschaft und hat auch verdient gewonnen, dennoch haben sie heute gewackelt."
In der Tat fiel der Sieg der Schwaben mit 102:80 etwas zu hoch aus, wenn man bedenkt, dass Mannheim fünf Minuten vor dem Ende nur mit 76:81 zurück lag. Dann jedoch kamen die oben erwähnten turnovers. Die junge Mannschaft wollte zuviel und Stuttgart bestrafte dies unbarmherzig mit leichten fast-break-Punkten.
Aber von vorne: Mannheim trat zu der ungewohnten Uhrzeit nur mit acht Spielern an. Neben den verreisten de Ferrai Brüdern und Weisenburger meldete sich auch noch Brehm am Samstagmorgen krank. Dementsprechend kamen mit Kuppe, Feist, Jessen und Schütze vier Akteure aus der Oberligamannschaft zum Einsatz, und machten - dies sei gleich erwähnt - ihre Sache sehr gut. Vor allem der sechzehnjährige Kuppe steuerte wichtige Treffer aus der Distanz bei, Feist entlastete den umsichtig spielenden Ososipe im Aufbau und Jessen und Schütze zogen beherzt zum Korb. - Und dort stand auf Seiten der Stuttgarter nicht irgendwer! Mit dem 2,13m langen und sprunggewaltigen Amerikaner Chuck Neboh hatten die Schwaben sicherlich den wohl effektivsten Center der Liga in ihren Reihen. Neboh zeigte sich reboundstark, ließ in der Verteidigung Komarek nicht wie gewohnt zur Entfaltung kommen und steuerte alleine in der zweiten Halbzeit 18 Punkte zum Sieg bei.
Demsntsprechend groß war der Respekt der Mannheimer in den ersten Minuten vor Neboh. Routinier Steckbauer legte als Erster den Respekt ab und steuerte im ersten Viertel acht Punkte bei. Dennoch konnte auch er nicht verhindern, dass Stuttgart über 11:4 (5. min) auf 23:16 zur Viertelpause wegzog. Zu treffsicher zeigten sich die Flügelspieler der Schwaben, allen voran Elliot und Atsür, den wohl niemand der Mannheimer so auf der Rechnung hatte.
Im zwieten Viertel kam Mannheim besser ins Spiel und konnte u.a. auch Dank der nun befreiter aufspielenden Kuppe und Komarek den Abstand auf 27:33 (16. min) verkürzen. Dann jedoch zogen die Stuttgarter das Tempo an und forcierten die Ballverluste der Mannheimer. Die Folge war ein 9:0-Run der Gäste auf 42:27 (18. min). Dieser Vorsprung hatte auch zur Halbzeitpause (48:35) weiterhin Bestand.
Nach dem Wiederanpfiff zog Stuttgart auf 58:41 (23. min) davon. Vor allem Neboh und Elliot spielten nun strark auf. Mannheim versuchte mit vielen taktischen Varianten wieder zurück ins Spiel zu kommen. Ososipe hatte jetzt seine beste Phase: er zog oft zum Korb und traf auch aus der Distanz - dennoch hatte Stuttgart zur dritten Pause einen noch komfortablen 76:65-Vorsprung. Dieser sollte in der 35. Minute - wie oben erwähnt - auf fünf Punkte schmelzen. Komarek und Steckbauer, aber auch Ososipe holten letzte Reserven hervor - zum Sieg reichte es leider nicht mehr.
Am Ende konnte sich Stuttgart freuen, dass sie mit dieser guten Mannschaft zurecht den neben Schwenningen zweiten Platz zur Aufstiegsrunde erreicht haben. Die SG wünscht in diesem Zusammenhang natürlich viel Erfolg!
Für die SG Mannheim wird sich am Wochenende zeigen, ob sie die Saison als Tabellenachter oder Neunter beendet. Eins ist jedoch sicher: die SG hat in der Regionalligasaison 04/05 durch guten Basketball sicherlich den einen oder anderen Basketballfan in der Region überzeugen können und mit dem einen oder anderen Überraschungssieg die Experten überrascht.
Peter Eberhardt machte in der Mannschaftsbesprechung nach dem Spiel deutlich, dass er durchaus zufrieden mit dem Verlauf der Saison ist und gab der Mannschaft bis nach den Osterferien frei. Ab diesem Zeitpunkt wird sich dann mit Sicherheit auch das ein oder andere Neue ergeben, sodass Mannheim auch in der darauffolgenden Saison attraktiven und erfolgreichen Basketball zeigen kann. Vor allem sei an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich den Fans, Helfern und Betreuern gedankt, ohne die das Unternehmen Regionalliga nicht machbar gewesen wäre. SG: Steckbauer 23, Komarek 17, Stoll 12, Ososipe 11, Kuppe 8, Feist 4, Schütze 3, Jessen 2. Spielverlauf: 16:23/35:48/65:76/80:102
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Autor: kaga
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Artikel
vom 19.03.2005, 18:26 Uhr
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